Grüne Hochschulgrupp Duisburg-Essen in der Landeskoordination grüner Hochschulgruppen NRW

 

Seit Juni letzten Jahres sind die grün-alternativen Hochschulgruppen in NRW in einer Landeskoordination organisiert. Zur bevorstehenden Landtagswahl hat die Grüne Hochschulgruppe der Universität Duisburg-Essen zusammen mit den Hochschulgruppen aus Aachen, Bielefeld, Bochum, Bonn, Düsseldorf, Hagen, Köln, Münster und Paderborn nun gemeinsam einen Forderungskatalog formuliert.

Im Vordergrund stehen dabei der Erhalt des gebührenfreien Studiums, dass ausreichend Studienplätze zur Verfügung stehen und die Reform des Hochschulrechts in NRW. „Dem ständig anwachsenden Einfluss der Wirtschaft auf die Hochschulen muss Einhalt geboten werden”, betont Julia Wenzel von der Grünen Hochschulgruppe Duisburg-Essen. Außerdem Hochschulräte gilt es abzuschaffen und die Entscheidungsprozesse in der akademischen Selbstverwaltung zu demokratisieren. Für uns ist dies nur möglich, wenn die Viertelparität in allen Entscheidungsgremien der Hochschule gewährleistet ist. Bei Viertelparität haben alle vier Statusgruppen gleiches Stimmrecht – Professorinnen und Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter, sonstige Mitarbeitende und Studierende.

Wir fordern eine Masterplatz-Garantie für alle!

Besonders wichtig sind uns Maßnahmen für mehr Geschlechtergerechtigkeit, eine gute Lehre sowie finanzielle Planungssicherheit für die Hochschulen. Darüber hinaus sollte eine Garantie von Studien- und vor allem Masterplätzen für alle studierfähigen Bewerberinnen und Bewerber bestehen. Mit Blick auf die steigenden Studierendenzahlen muss der schnelle Ausbau der Infrastruktur in den nächsten Jahren prioritär behandelt werden.

Der vom NRW-Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung initiierte “Offene Dialogprozess zur Weiterentwicklung des Hochschulrechts” soll konsequent weitergedacht und die begonnenen Projekte im Hochschulbereich endlich zu fruchtbaren Ergebnissen geführt werden! Das Einfordern demokratischer, transparenter und familienfreundlicher Strukturen sind politische Akzente, an denen sich die Hochschulen und die Parteien messen lassen müssen.

Wir fordern daher alle zur Wahl antretenden Parteien auf, die im Wahlkampf abgegebenen Versprechen einzuhalten. Wir wünschen uns ein Bekenntnis zu einem gebührenfreien Studium sowie eine langfristige und bedarfsgerechte Finanzierung von Bildung und Wissenschaft.

Den Forderungskatalog zur Novelle des Hochschulrechts finden sie hier: Forderungskatalog Hochschulnovelle Landeskoordination gruener Hochschulgruppen NRW

Die gesamte Stellungnahme zur Novelle des Hochschulrechts

finden Sie unter www.campusgruen-nrw.de

Kontakt zur Hochschulgruppe vor Ort:

Lukas Helmbrecht

Grüne Hochschulgruppe Duisburg-Essen

ghg-due ÄT gruene-duisburg.de

www.ghg-due.de

Kontakt zur Landeskoordination grüner Hochschulgruppen NRW:

Heraldo Hettich, Laura Schlegel und Thomas Bergen

kontakt ÄT campusgruen-nrw.de

www.campusgruen-nrw.de

Aber richtige (und wichtige) Politik wurde natürlich auch gemacht. Unsere Anfrage, wie es denn nun eigentlich aussieht mit der Umstellung der Uni auf Ökostrom, konnte leider noch nicht beantwortet werden, der Kanzler versprach aber in der nächsten Sitzung die Infos parat zu haben.

Das Mammutprojekt „neue Berufungsordnung“ wurde auch endlich unter Dach und Fach gebracht. Nachdem der konservative Mainstream im Senat so ziemlich jeden expliziten Gleichstellungsaspekt aus der Ordnung gestrichen hatte, bleibt am Ende zwar eine nicht perfekte Ordnung, aber zumindest eine die studentische Mitbestimmung bei der Berufung stärkt und die Verfahren insgesamt schneller macht machen soll. Aus studentischer Sicht ist wohl entscheidend, dass das studentische Votum jetzt vor der Listenplatzierung vorliegen soll, dadurch ist sichergestellt, dass unsere Stimme in den Berufungskommissionen nicht ungehört verhallt, auch wenn es am Ergebnis voraussichtlich nicht viel ändern wird. Insgesamt hat das Beschließen der Ordnung 3 Senatsitzungen, gefühlte 60 Stunden und 300 (nicht vegane, siehe oben) Brötchen gekostet, Hochschulpolitik ist halt nicht immer Vergnügungssteuerpflichtig. Am Ende konnten wir dem ganzen aber zustimmen, ich bin gespannt wie/ob sich die Realität dadurch verändern wird.

Mindestens genauso wichtig: Die Ombudsfrau, Frau Kunde, hat sich und ihre Arbeit vorgestellt. Zu ihr könnt ihr kommen, wenn ihr Probleme mit Professor_Innen oder eurem Studium habt, euch aber nicht direkt an die Hochschulleitung wenden könnt oder wollt. Nur zu empfehlen!

Ebenso vorgestellt hat sich Frau Celle-Küchenmeister, die Beauftragte für chronisch kranke und behinderte Studierende, die in Zukunft wohl auch mit dem neuen autonomen Bcks-Referat im AStA eng zusammenarbeiten wird und sich allgemein darum kümmert das ihr euer Studium trotz Krankheit oder Behinderung möglichst Problem- und sorgenfrei durchziehen könnt. Viele Studierende gestehen sich häufig gar nicht ein durch ihre Behinderung oder chronische Krankheit beim studieren gestört zu werden. Frau Celle-Küchenmeister kann da eine erste und diskrete Ansprechpartnerin sein an die ihr euch wenden könnt und solltet, damit strukturelle Probleme an der Universität auch dauerhaft gelöst werden könnt.

 

Die nächste Sitzung findet am 4. Mai im Senatssitzungssaal in Essen(T01 S04 B34) ab 09.30 Uhr statt, kommt vorbei und gebt euch den Spaß.

Walpost April

Schön, dass du hier bist. Vielleicht hat dich ja tatsächlich unser Flyer hier hin geführt.

Das nächste Treffen wird noch gedoodled und für die nächste Stupa Sitzung müssen wir noch einen Raum finden. Zumindest die nächste AStA Sitzung ist bekannt: Dienstag 14.4. 16 Uhr LF 028.

Die Ausschreibung für die Stelle als Propagandaminister und Öffentlichkeitsreferent gibt es hier: AStA Referenten gesucht

Unsere veganen Muffins mit ganz viel Schokoladen gibt es hier: Backe, backe Kuchen… äh ne Mufffins…

Wenn ihr mal zu unseren treffen kommen wollt oder weitere Fragen habt meldet euch bei ghg-due(et)gruene-duisburg.de

Ihr wollt Muffins? viele vegane Muffins?
wie viele werden das wohl?
25 KG Mehl
 4,2KG Kakao
21 kg Zucker

 

21KG Schokolade (Ohne Milchpulver gibts die zum Beispiel bei Rewe oder Penny)
83 Pakete Backpulver
5,8L  Sonnenblumenöl
2000 Förmchen
31,25 Liter Wasser
Oh, jetzt habe ich es doch verraten.
Wenn ihr grade schon gegessen habt und doch nur 24 machen wollt braucht ihr:
300 g Mehl
50 g Kakaopulver
250 g Zucker
250g Zartbitterschokolade
1 Pck. Backpulver
7 EL Pflanzenöl
375 ml Wasser

Den Ofen auf 170° vorheizen.

Das Mehl mit Kakaopulver, Backpulver, Zucker, Öl und Wasser gut verrühren.
Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen lassen und zum Teig hinzu geben. Den Teig in kleine Muffin-Papierförmchen füllen und 25-30 Minuten backen.

Viel Spaß mit Jills Muffin Rezept!
Guten Appetit!

Am Donnerstag den 19.04.2012 lädt der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Duisburg-Essen zu einer offenen Podiumsdiskussion ein. Mit Blick auf die anstehende Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen soll über Hochschulräte, Studiengebühren und weitere hochschulrelevante Themen diskutiert werden.

Eingeladen sind: Dr. Stefan Berger (CDU), Karl Schultheis (SPD), Dr. Ruth Seidl (Grüne), Marcel Hafke (FDP), Gunhild Böth (Linke) und Dr. Joachim Paul (Piraten). Dazu Sascha Lücker, Referent für Hochschulpolitik und politische Bildung: „Es sollten nicht nur alle Parteien eingeladen werden, die bislang im Landtag vertreten sind, sondern auch solche, die voraussichtlich einziehen werden. Dazu gehört die Piratenpartei zweifelsohne, daher sind wir sehr glücklich, dass wir obendrein den Spitzenkandidaten der Partei in NRW gewinnen konnten.“

Beginnen wird die Veranstaltung um 19:00 Uhr im Audimax des Campus Essen. Der AStA freut sich auf zahlreiche Besucher und hofft auf eine lebhafte Diskussion.

 

Euer Referat für Hochschulpolitik und politische Bildung

Wir brauchen dich!

Der AStA sucht schnellstmöglich für eine ordentliche Öffentlichkeitsarbeit weitere Referenten für dieses Referat. Unsere Deadline für Bewerbungen ist der 18.4. also schon in einer Woche.

Zum Einen suchen wir jemanden der gut Flyer, Plakate etc. entwerfen kann, damit unsere Veranstaltungen auch gut beworben werden und auffallen. Dafür haben wir eine halbe Stelle vorgesehen die mit 200€ Aufwandsentschädigung pro Monat ausgestattet ist.

Zum Anderen suchen wir jemanden für unseren Auftritt nach außen. Insbesondere die Aktualisierung unsere Website, Facebookpflege etc. Halt alles aktuell halten, was unsere Außenwirkung ist. Dazu kommen dann noch Pressemitteilungen schreiben und ggf. für Partys und Veranstaltungen auch beim Texten helfen.

Hier ist die offizielle Ausschreibung: Öff Ausschreibung

Endlich war es dann mal so weit. Nach 2-wöchigen Koalitionsverhandlungen mit den Jusos trafen wir uns am 16.03. zur ersten, der konstituierenden Sitzung des Studierendenparlaments. Die Stimmung war entspannt, deutlich angenehmer als bei allen vorangegangen StuPa Sitzungen. Den Teilnehmern war anzumerken, dass man sich nun endlich auf richtige Parlamentsarbeit einstellen konnte im Gegensatz zu dem Schmierentheater, welches die Hauptakteure aus dem letzten AStA aufführte.

Nach den Formalia einer jeden Sitzung wählten wir das neue Präsidium, neuer Präsident ist Marvin Matthäus von der GHG, seine Stellvetreter sind Andreas Kurt Klein (Jusos) und Lukas Helmbrecht (GHG). Der Wahlausschuss konnte somit seinen letzten Dienst erledigen und das Präsidium übergeben; bei der anstrengenden Wahl hatten sie sich das auch herzlich verdient.

Es folgte ein Bericht von Felix Hesse, der in der Übergangszeit vom 25.01. bis zum 16.03. bereits AstA-Vorsitzender war und sagte, dass er von den verbleibenden AStA-Mitgliedern (der Rest hatte sich ja fein aus dem Staub gemacht) Unterstützung erhalten hat. Die Aufarbeitung der finanziellen Lage ohne eine völlige Übergabe sei jedoch schwierig gewesen. Dass Boris Schön nicht viel hinterlassen würde dachten wir uns bereits. Ein weiteres gutes Beispiel für Berichte lieferten im Anschluss das Fachschaftsreferat und das SchwuBiLe, in dem sie nicht nur von vergangenen sondern auch von anstehenden Veranstaltungen berichteten. Solche guten Berichte waren vom alten AStA leider auch Mangelware und so ließen sich hier schon die Vorboten von guter zukünftiger Arbeit im StuPa erkennen.

Es folgte die Abstimmung über unseren gemeinsamen Referatszuschnitt mit den Jusos, und die Wahlen der AstA-Referenten mit vielen Nachfragen engagierter Oppositionsmitglieder, eine Aufstellung der neuen Referate findet ihr in der Tabelle:


Mit diesen neu gewählten AstA-Referenten werden wir uns in Zukunft nach allen Kräften bemühen, unsere grünen Inhalte auch für euch Studierende umzusetzen: gute Sozialberatung, ein vielfältiges Kulturangebot und ein veganes Alternativangebot in der Mensa sind nur einige Themen unserer zukünftigen Referatsarbeit. Durch die Verkleinerung des AStAs von 19,5 auf 16 Stellen und der Vermeidung von doppelt ausgeschütteten Aufwandsentschädigungen können wir zudem ehemalig exorbitante Gehaltskosten effizient eindecken. Es gibt schließlich sinnvolle Aktion für euch, in denen wir das Geld besser gebrauchen können.

Auf die Referatswahlen folgte ein weiterer Bericht von Felix Hesse, in dem er den laufenden Stand um den Verkauf des KKCs und ein Rechtsgutachten erläuterte. Das Kunst und Kulturcafé der Studierenden am Campus Essen wurde am 25.01., dem Tag an dem Jan Bauer und Boris Schön endgültig aus dem AStA gewählt wurden in einem Last-Minute Geschäft von den eben genannten an das Studentwerk weit unter Wert verscherbelt. Robin Wilharm hatte in einem vorangegangen Bericht aus dem Senat bereits die Position der Hochschulleitung beschrieben: Sie sei über den Verkauf zufrieden, obwohl das Verfahren „“unschön“ gewesen sei. Kein Wunder, hatte die Hochschulleitung höchst selbst doch Boris Schön aus dem Amt des Finanzers geworfen weil er zum Wahlzeitpunkt kein Student mehr war. Und doch schloßen sie mit dem Studentwerk, Boris Schön und dem ebenfalls schwer in Verruf geratenem Jan Bauer das schmutzige Geschäft. Dass sie von den Umständen im AStA unterrichtet gewesen sein müssen ist eigentlich genauso unstrittig wie das Hinwegsetzen über eine vorherige Abstimmung im Studierendenparlament, es scheint dass dieses Geschäft so schnell und still wie möglich in trockene Tücher gebracht werden sollte. Das StuPa stimmte anschliessend einem Antrag zu, der den Verkauf des KKC strikt ABLEHNT und weiterhin feststellt, dass eine Zustimmung durch das StuPa nie gegeben war. Die Parlamentarier sind sich einig, dass wir alles dafür tun werden das KKC zurück in die studentische Hand zu bringen. Auch wir von der GHG verurteilen das Verhalten von Studentwerk und Hochschulleitung und werden uns stark für die Wiedererlangung des KKC einsetzen.

Weiterhin wurde der erste Haushaltsentwurf unseres Finanzers Hauke Jensen an den Haushaltsausschuss überwiesen, ein langerwarteter und guter Schritt angesichts jahrelanger Haushaltsverweigerung des ehemaligen Finanzers Boris Schön, seit Jahren werden die Kosten des AStAs nun endlich transparent. Weitere angenommene Anträge: Zu den Autonomen Referaten wird das Behinderten und Chronisch Kranken Referat (Antragssteller Tobias Quiram) kommen: das vom Präsidium mit Eilantrag angeforderte Rechts- und Wirtschaftsgutachten rund um das KKC wurde bestätigt.Viele andere Anträge mussten angesichts der doch schön sehr späten Stunde leider vertagt werden, die nächste Sitzung wird sich jedoch eben diesen widmen; wir sind uns sicher das so eine konstruktive Arbeit im Studierendenparlament wie wir sie in der letzten Sitzung erleben durften auch in Zukunft große Früchte tragen wird.

Für die live-Mitschnitte der StuPa-Sitzungen könnt ihr hier unseren twitter-account besuchen.

Wir sind der Wal.

Der Tag ist gekommen, dass die Urne ausgezählt wurde.  Es wurden nur 2161 Stimmen abgegeben davon 1969 gültige. Unsere Auswertung hat ergeben, dass das Stupa von 37 auf 33 Sitze zusammenschrumpft, weil SMF-G und RCDS mehr Plätze bekommen als sie Kandidaten haben.

Liste Stimmen Prozent Sitze
RCDS 105 5,33 1
Juso HSG 511 25,95 11
GHG 497 25,24 11
SDS 203 10,30 4
LAL 123 6,24 2
LSD 104 5,28 2
LuSt 41 2,08 0
DSL 56 2,84 0
SMF-G 261 13,25 2
LHG 68 3,45 0
Gesamt 1969
33

 

Die Steigerung von 4 auf 11 Plätze ist beeindruckend und wir freuen uns für euch im AStA zu sein.

Wir werden euch über die Zweitstimmen und das offizielle Ergebnis auf dem Laufenden halten.

UPDATE:

Hier ist das vorläufige offizielle Ergebnis: Link

Und alle so Yeah!

Der juristische Zauberkasten des Anwaltes ist nun ausgeschöpft und die Studenten haben ihre Urne zurück.
Auszählung ist am Donnerstag, 14 Uhr, Glaspavillion Essen (neben der
Roten Cafeteria).
Jetzt müssten die Studenten nur noch das KKC und eventuell veruntreute Gelder zurück bekommen, dann wäre langsam wieder Land in Sicht.

Ein paar interessante Interviews von der Aktion am Dienstag.